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Damit Die Nägel Sich Erholen Können

by Saul Clem (2020-04-08)

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Schablonen machen es Ihnen leicht, Ihren Nägeln mit dem French Nail-Look das gewisse Etwas zu verleihen. Und die meisten sind (bis auf wenige Situationen) Selbstversorger: Sie bekommen einen Therapieplan und gehen selbständig zu ihren Anwendungen, sie gehen ins Klinik-Restaurant zum Essen und sie waschen ihre Kleidung selbst in den für die Patienten bereitstehenden Waschmaschinen, sie können die Klinik verlassen und im Ort Einkäufe machen oder ins Café gehen usw. (sog. Fußgänger in der Umgangssprache von Reha-Kliniken). Damit medizinisches Personal (Ärzte, Pflegepersonal, Physiotherapeuten usw.) bei der direkten und indirekten Patientenversorgung die vom Hygienefachpersonal empfohlenen Maßnahmen und Vorgehensweisen auch im sog. klinischen Alltag beachtet und praktiziert, sind die jeweiligen Vorgesetzten vor Ort verantwortlich, also Oberärzte und Stationsleitungen. Patienten sog. konservativer Fächer, wie z. B. Die HFK jedenfalls können solche (und andere) Probleme auch nicht mit noch so vielen Schulungen (die vom Leitungspersonal gewissermaßen reflexhaft gefordert werden, sobald sich ein sog. „Hygieneproblem" zeigt) aus der Welt schaffen, wenn es unter den Mitarbeitern Persönlichkeiten gibt, die sich nicht an die Empfehlungen halten (wollen). Der Anteil solcher Patienten in Reha-Kliniken ist sehr gering (unter 1 %: persönliche Mitteilung aus einer großen orthopädischen Reha-Klinik). This post has been written by GSA Content Generator DEMO.


Insgesamt hat der weit überwiegende Anteil der Patienten in Reha-Kliniken keine invasiven Maßnahmen (mehr). Dafür legt man den jeweiligen Anteil der Patienten für Risikogruppe B bzw. C in jeder Klinik individuell nach durchschnittlicher Belegung fest. In neurologischen Reha-Einrichtungen mit der Möglichkeit der intensivmedizinischen Behandlung würde man die dafür vorhandene Bettenzahl zur Risikogruppe A zählen, aber nicht alle Betten der neurologischen Frührehabilitation (B-Phase). Onkologie sind die Patienten sehr unterschiedlich: angefangen bei solchen, die dort noch Chemotherapie bekommen bis hin zu jenen, die diese Phase der Behandlung schon (länger) hinter sich haben und bei denen auch keine invasiven Maßnahmen mehr nötig sind. Deshalb sollte der HFK-Umfang nur für die Anzahl der Reha-Patienten berechnet werden, die ein typisches nosokomiales Infektionsrisiko haben und deshalb in die Risikogruppen B bzw. C gemäß KRINKO (2009) fallen, aber nicht für alle Patienten von Reha-Kliniken. Würde man nun aber auf alle Patienten von Reha-Kliniken den Schlüssel von 1:500 gemäß den in der KRINKO-Empfehlung (2009) unter Risikogruppe C aufgeführten „Rehabilitationsabteilungen" anwenden, ergäbe sich ein hoher HFK-Bedarf für Reha-Kliniken, nageldesign 2020 ohne dass dieser Umfang krankenhaushygienisch gerechtfertigt wäre. Sie gehören also weder bezogen auf die Art der Behandlung noch im Vergleich zu den anderen in der Tabelle 1 genannten Patienten in die Risikogruppe A - es sei denn, sie bräuchten zwischenzeitlich doch wieder intensivmedizinische Behandlung.


Im Ergebnis wären mit dieser (neuen) Risikogruppe für jede Reha-Klinik (also auch für psychotherapeutische) HFK erforderlich. Allerdings ist dies nur ein theoretisches Szenario, denn in der Praxis sieht es so aus, dass auf entsprechende Stellenausschreibungen von Reha-Kliniken erstens sich kaum HFK melden und sich zweitens schließlich doch z. B. Deshalb kann es nicht im Sinne des Gesetzgebers sein, wenn nun Reha-Kliniken die für ihre jeweiligen Einrichtungen erforderlichen HFK bezogen auf alle vorhandenen Betten im Verhältnis 1:500 Betten einstellen (wollen bzw. gemäß dem zuständigen Gesundheitsamt sollen) - auch dann, wenn für die medizinische Versorgung der überwiegenden Zahl der Patienten eine HFK nur in sehr eingeschränktem Umfang erforderlich ist, weil sich diese Patienten in einer Reha-Klinik ähnlich selbständig bewegen wie in einem Hotel. Daneben gibt es einen meist relativ kleinen Teil von Patienten, die unter den Nebensatz des Gesetzgebers fallen und mit Patienten in Akutkliniken vergleichbar sind. Unter anderem gehört dazu auch das Schneiden, Feilen und ggf. auch Lackieren der Fingernägel, der Fokus liegt jedoch bei der Maniküre/Pediküre auf der Pflege. Für die überwiegende Zahl der Patienten von Reha-Kliniken gibt es (noch) keine Empfehlung für einen Berechnungsschlüssel, da es sich nicht um Patienten handelt, die „eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung" bekommen und deshalb nicht unter die Risikogruppen B und/oder C fallen.


HFK werden zusammenfassend also dort gebraucht, wo Patienten mit diagnostischen und/oder therapeutischen invasiven Maßnahmen (z. B. Bei schwereren Verlaufsformen werden solche Patienten in die Akutklinik zurückverlegt. HFK sollen dabei das Personal kontinuierlich fortbilden, von Zeit zu Zeit bei der Arbeit direkt beobachten und für die bei der Arbeit am Patienten auftauchenden krankenhaushygienischen Fragen zur Verfügung stehen. Außerdem sehen sie, ob (doch) Ringe oder Nageldesign getragen werden - nicht selten ein Streitpunkt zwischen den Berufsgruppen: Während die Mitarbeiter aus Pflege, Physiotherapie und Hausreinigung während der Arbeit (meist) auf diese Attribute verzichten (obwohl es nicht immer leicht fällt), ist das bei Ärzten nicht immer so, denen man somit mehr Freiheiten lässt, auch wenn es nicht dem erklärten Ziel einer guten Händehygiene ohne Hindernisse entspricht. Abteilungen, die mit zentralem Venenkatheter (ZVK) aus der Akutklinik in die Reha-Klinik verlegt werden, weil sie wegen Endokarditis eine wochenlange intravenöse Antibiotikatherapie brauchen, aber allein deswegen nicht in einer Akutklinik bleiben müssen.



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